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Dominik Tischer wird Vize-Weltmeister im 4er-Tisch

Ein Tisch viermal so groß wie gewöhnlich, ein Netz mit über 30 Zentimetern Höhe und Ballwechsel mit noch mehr Power und Dynamik – das ist 4er-Tisch! 

In Heilbronn trafen sich am Wochenende vom 10. bis 12. Juli 2026 knapp 190 Spieler aus 74 verschiedenen Vereinen und sechs Nationen (Deutschland, Frankreich, Niederlade, Polen, Schweden und der Schweiz) nach einer achtjährigen Pause zum Comeback der inoffiziellen 4er-Tisch-Weltmeisterschaft.

Einer dieser Enthusiasten, der sich in der TT-Sommerpause dieser schweißtreibenden Herausforderung bei über 30 Grad Celsius stellte, war Dominik Tischer von der SG Arheilgen. Der sich übrigens im Jahre 2015 als Sechzehnjähriger bereits einmal - zusammen mit Till Körner – den 4er-Tisch-Weltmeistertitel im U22-Doppel erspielte. 

Diesmal trat Dominik in der höchsten Leistungsklasse A an, die mit rund 60 Spielern stark besetzt war. Mit drei deutlichen Siegen in seiner Vorrundengruppe gelang ihm ungefährdet der Sprung in die KO-Runde und auch im Sechzehntel- und Achtelfinale folgten zwei sichere 2:0 Erfolge. Durch einen umkämpften 2:1 Sieg im Viertelfinale gegen den starken Schweizer Filip Karin schaffte er dann den Einzug ins Halbfinale. Dort kam es zum Schlagabtausch mit seinem Freund Till Körner (TGS Hausen 1897) – doch auch diese Begegnung konnte Dominik mit 2:1 Sätzen für sich entscheiden und stand somit tatsächlich im Finale. Hier entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie in der er es zwar schaffte mit 2:1 Sätzen in Führung zu gehen, jedoch am Ende leider knapp mit 2:3 Sätzen gegen Vincent Senkbeil (Oldenburger TB) – der in der TT-Verbandsrunde übrigens in der 2. Bundesliga aktiv ist - unterlag. Aber nach einem langen Wettkampftag freute sich Dominik bei der Siegerehrung dennoch zu Recht über seinen Vizeweltmeistertitel!

Am Samstag, 25. Juli war er dann auch noch beim Erkner 4er-Tisch Turnier in Berlin in der A-Klasse am Start. Und auch dort zeigte  Dominik einmal mehr sein Können und schaffte gleich zweimal den Sprung aufs Siegertreppchen. Denn im Einzel belegte er den dritten Platz und in der Doppelkonkurrenz blieb er zusammen mit Till Körner in allen vier Partien ohne Satzverlust und sicherte sich somit souverän den Sieg.

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